Berufsunfähig – und wie geht es weiter?

Dread-Disease-VersicherungWer sich Gedanken über eine mögliche Berufsunfähigkeit macht, sollte unbedingt auch eine betreffende Versicherung in Erwägung ziehen und entsprechend seiner eigenen gesundheitlichen Voraussetzungen verschiedene Angebote genauer betrachten.

Welche Versicherung kommt für mich in Frage?

Vor Abschluss steht natürlich immer die Information über Preis und Leistung einer in die engere Wahl aufgenommenen Vorsorgemaßnahme. Berücksichtigt werden müssen unter anderem auch der eigene Status, Gesundheitszustand und familiäre Krankheitsdispositionen.

Was erwarte ich im Versicherungsfall? Möchte ich eine in monatliche Raten aufgeteilte Zahlung oder lieber eine große Summe als einmalige Zahlung? Wie hoch muss der Leistungsbetrag sein, damit ich tatsächlich realistisch abgesichert bin und wieviel kann ich mir eigentlich als Beitrag leisten?

Dread-Disease-Versicherung oder klassische Berufsunfähigkeitsversicherung?

Bei den verschiedenen Varianten, die es auf dem Markt gibt, habe ich mir zwei sehr voneinander abweichende etwas genauer angesehen. Bei der einen handelt es sich um die bekanntere Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) während die andere die eher weniger bekannte Dread-Disease-Versicherung (DDV) ist.

Beide Vorsorgemodelle legen den zu zahlenden Versicherungsbetrag vertraglich fest und gemeinsam mit der vereinbarten Laufzeit ergibt sich daraus der monatlich zu zahlende Beitrag. Variieren kann dieser zusätzlich, wenn die Beitragshöhe als progressiv vereinbarte Zahlung die Inflationsrate mit einbezieht.

Während bei der klassischen BU die Versicherungssumme bei Eintritt des Versicherungsfalles als monatliche Rente ausgezahlt wird, erhält der Versicherte der DDV eine Einmalzahlung über die festgelegte Gesamtsumme.

Da in der DDV nicht die Berufsunfähigkeit versichert sind sondern die Möglichkeit, eine schwere Erkrankung zu erleiden, erhält der Betroffene die Versicherungssumme auch dann, wenn er trotz Erkrankung seinen Beruf noch ausüben kann. Das hört sich erst einmal verlockend an, aber Vorsicht, versichert sind nur die zuvor im Vertrag festgelegten Krankheiten, wobei psychische sowie chronische Krankheiten gar nicht erst versichert werden können.

Bei der BU spielt die Art der Erkrankung dagegen keine Rolle. Hier ist nur wichtig, dass der Betroffene seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Ein weiterer wichtiger Unterschied besteht in der vor Vertragsabschluss anstehenden Gesundheitsprüfung, die bei Abschluss einer BU sehr umfangreich und zeitaufwendig ausfällt.

Da beide Versicherungsmodelle sich noch in mehreren Punkten voneinander abheben ist es, wie schon eingangs erwähnt sehr wichtig, eine genaue Analyse der eigenen Arbeits- und Gesundheitssituation zu erstellen, aus der sich dann das individuell bessere Modell ergibt.

In diesem Sinne ist die Dread-Disease-Versicherung eine gute Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Sie eignet sich im Besonderen für Menschen, die aufgrund eines gefährlichen Hobbies oder eines, mit starken Risiken belasteten Berufes in der BU immens hohe Beiträge leisten müssten.

Außerdem wird nicht jeder, wenn man zum Beispiel bestimmte Vorerkrankungen hatte, in die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen.

Aber auch weitere Vorteile machen eine Dread-Disease-Versicherung attraktiv.
Positiv kann sich im Krankheitsfall die einmalige Auszahlung einer höheren Summe auf ein Unternehmen auswirken, welches damit bei Erkrankung des Inhabers für eine gewisse Zeit abgesichert sein könnte. Ebenso von Vorteil kann sich eine Einmalzahlung auf bestimmte Behandlungsmethoden auswirken, wenn deren Kosten von der Krankenkasse nicht übernommen und vom Betroffenen ohne die Versicherungssumme nicht bezahlt werden könnten.

Lassen Sie sich vor dem Abschluss solcher Versicherungen immer persönlich beraten. Kommen Sie auf uns zu und kontaktieren Sie uns!

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